Alnatura feierte am 9. Juli 2013 im südhessischen Lorsch gemeinsam mit Projektpartnern, Politikern und Kunden das Richtfest für das weltweit größte Hochregallager aus Holz. Nächstes Frühjahr wird dieses beeindruckende Gebäude seinen Betrieb aufnehmen. Das komplett aus Holz bestehende Hochregallager – welches wie kein zweites das Thema Nachhaltigkeit in der Logistik erlebbar werden lässt – ist nach neuesten ökologischen Standards konzipiert, die verbauten 5.000 Kubikmeter Regal- und Fassadenholz PEFC-zertifiziert. Dank guter Dämmung und der Versenkung der Anlage in 2,50 Meter Tiefe kommt der Neubau sogar ohne Heizung und Kühlung aus und arbeitet somit klimaneutral. Öko-Strom, Grünareale und Regenwasserversickerungsflächen sorgen für eine gute Öko-Bilanz.
 
Miebach Consulting berät Alnatura in der Erweiterung dieses besonderen Verteilzentrums seit der Ideenfindung und anschließenden Konzeptplanungsphase Mitte 2011. Beauftragt als unabhängiger Generalunternehmer-Gutachter begleiten die Miebach-Berater auch die Realisierung des Hochregallagers in Lorsch bis zum Go-live im Frühling nächsten Jahres.
 
Unternehmenswachstum bedingt Erweiterung

Stetiges, schnelles Wachstum bedingt die Erweiterung des Verteilzentrums in Lorsch um das neue Hochregallager mit einer Kapazität von über 31.000 Palettenplätzen. „Bis dato bestand das Verteilzentrum aus einer rein manuellen Abwicklung im Breitganglager sowie im Warenein- und -ausgang auf einer Fläche von 20.800qm. Zentralisierung der Bestände, die Erhöhung der Verfügbarkeit sowie Prozessoptimierungen sind weitere wichtige Beweggründe für die nahezu vollautomatisierte Erweiterung“, sagt Klaus Böhmer, Leiter der Alnatura Logistik.  

Doppelfunktion: Belieferung an eigene Filialen sowie Handelspartner aus Deutschland & Schweiz

Von dem erweiterten Logistikzentrum aus beliefert Alnatura sowohl die eigenen deutschlandweiten Filialen als auch seine Handelspartner in Deutschland und der Schweiz mit Biolebensmitteln aus dem Trockenwarensortiment.

„Im Bestandslager findet weiterhin die Mischpalettenkommissionierung für die eigenen Alnatura-Filialen manuell aus dem Breitganglager statt. Aus dem neuen Hochregallager – dem Reservelager für die Trockenprodukte – erfolgt zukünftig automatisiert die Kommissionierung der meist umfangreichen Bestellmengen für die Alnatura-Handelspartner. Dabei wird die Kommissionierung der Lagenpaletten nahezu vollautomatisch ablaufen, nur ca. 20 % der Artikel werden auf Grund ihrer Verpackungseigenschaften noch manuell bedient werden müssen“, erläutert Frank Sonnefeld, Projektleiter bei Miebach Consulting.

Vorteile des neuen Zentrallagers:
Realisierung des weiteren Wachstums
Zentrale Belieferung von Filialen und Handelspartnern
Prozessoptimierung
Transportoptimierung
Bestandsoptimierung
Verbesserte Transparenz