Das Produktionsunternehmen Ensinger steht vor einer weiteren Investition am Standort Cham. Der Kunststoffverarbeiter plant die Erweiterung eines vor zehn Jahren in Betrieb genommenen Produktions- und Logistikgebäudes. Dieses Neubauvorhaben ist das zweite Bauprojekt in seinem Zweigwerk. Vor einigen Wochen hat Ensinger bereits mit der Errichtung einer Halle begonnen, die in Zukunft die Compoundierlinien und Teile der Logistikanlagen beherbergen wird.

Miebach Consulting unterstützte Ensinger bei seinem Erweiterungsvorhaben mit der Erstellung des Werkstrukturplans, der Neugestaltung der Materialflussprozesse sowie bei der Ausschreibung und Vergabe einzelner logistischer Gewerke. Zudem führte Miebach zu Beginn des Projektes eine Bestandsanalyse durch und entwickelte ein Zukunftsszenario für das Gesamtwerk, indem die Entwicklungen der einzelnen Sparten im Werk zusammengeführt sowie detailliert wurden.

"Mit Hilfe der erweiterten Produktion und den zentralisierten Logistikprozessen stärkt Ensinger zum einen seinen Standort Cham, erhöht die Effizienz der Logistikabläufe sowie der Nutzfläche und generiert damit eine bedeutende Wachstumsperspektive bei geringer Flächenverfügbarkeit" - so Miebach Projektleiter Dr. Frank Hohenstein. In der Logistik wird eine verbesserte Flächennutzung um ca. 30% in den nächsten zehn Jahren erwartet, welche bedeutend für das weitere Produktionswachstum ist.

Die Kosten für die Neubauten und alle Infrastrukturmaßnahmen werden insgesamt rund 40 Millionen Euro betragen. "Von diesen Investitionen werden alle Sparten im Werk Cham profitieren, ebenso wie die Unternehmensgruppe. Mit der Erweiterung der Produktionskapazitäten schafft Ensinger die Voraussetzungen für ein langfristiges Wachstum am Standort", freut sich Andreas Alsfasser, der als Technischer Leiter bei Ensinger die Bauvorhaben koordiniert. Nach den derzeitigen Planungen sollen die letzten Arbeiten auf dem Werksgelände im Sommer 2019 abgeschlossen sein.