Das Ende Juni 2018 eröffnete Europäische Distributionszentrum EDZ Mitte in Kitzingen befindet sich aktuell in der Hochlaufphase.

Von dem Standort aus werden Produkte der Division Industrie von Schaeffler für den europäischen Markt und in die Regionen Americas, Greater China sowie Asien/Pazifik versandt. Miebach Consulting war für die Planung der Materialflusstechnik und den Bau des neuen Zentrallagers verantwortlich und unterstützte Schaeffler bei der Ausschreibung und Vergabe sowie bei der Realisierung .

"Das Zentrallager in Kitzingen komplettiert unser Projekt zur Logistikoptimierung im Bereich Industrie. Mit Abschluss der Hochlaufphase wollen wir die Logistikaktivitäten im Industriesektor auf höchste Effizienz bringen und die Lieferperformance deutlich erhöhen. Derzeit befinden wir uns bei circa 60% des Integrationsvolumens", sagte Matthias Gossenz, Vice President Corporate Logistics - Warehouse Planning & Control der Schaeffler Technologies AG & Co.KG.

Anlässlich des nahenden Projektabschluss und als kleines Dankeschön überreichte Miebach Consulting am 17. April 2019 der Schaeffler Gruppe ein Architekturmodell ihres neuen Europäischen Distributionszentrums EDZ Mitte in Kitzingen.

"Mit dem Modell möchten wir der Schaeffler Gruppe unsere Glückwünsche für ihr Realisierungsprojekt zur Unterstützung ihrer Unternehmensperformance durch Supply Chain Excellence aussprechen. Jeder Besucher des EDZ Mitte kann sich nun einen kompakten Überblick über das innovative Gesamtkonzept der installierten Logistikanlage machen, die ideal auf die Anforderungen der B2B-Kunden zugeschnitten ist" - so Jürgen Hess, Vorsitzender der Geschäftsführung, Miebach Consulting.

Standardprodukte von Schaeffler werden nach Projektabschluss aus dem EDZ Mitte innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Auftragseingang an die Kunden in Europa zugestellt. Zudem ist es möglich, einen Kundenauftrag bis zwei Stunden vor Abfahrt des LKW anzunehmen und noch zu versenden. Darüber hinaus erfüllt Schaeffler spezielle Kundenanforderungen wie den Versand der Ware in Mehrwegbehältern oder eigenen Verpackungen des Kunden..

Gelöst wurde dies über eine hochleistungsfähige Anlage bestehend aus einem HRL, einem AKL und Arbeitsplätzen verschiedener Funktionen, die das Prinzip Ware-zur-Person umsetzt. Hierbei bekommen die Mitarbeiter die zu bearbeitenden Waren automatisch und sequenziert an den Arbeitsplatz angedient. Ebenso werden fertige Waren automatisch vom Arbeitsplatz abgefördert.

Foto von der Modellübergabe mit (v.l.n.r.) Dieter Stakemeier, Hoffmann & Stakemeier Ingenieure, Christian Bauersfeld, Miebach Consulting, Silke Hart, Schaeffler Gruppe, Werner Klein, freier Logistikberater, Dr. Jörg Zellerhoff, Schaeffler Gruppe, Frank Weigl, Miebach Consulting, Matthias Gossenz, Schaeffler Gruppe